Was tun bei Hitze? 5 Dinge, die helfen können

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Was tun bei Hitze? 5 Dinge, die helfen können


Wer sich bereits vor dem Sommeranfangen eine mobile Klimaanlage geholt hat, war schlau. Seit der ersten größeren Hitzewelle des Jahres hier in Deutschland bekommt man solche Geräte kaum noch – und wenn doch, dann meist zu deutlich überteuerten Preisen. Man kann sich aber auch anders gegen die Hitze schützen und abkühlen. Wir zeigen dir hier 5 Tipps gegen die Hitze. Dabei lassen wir Klimaanlagen und Co. bewusst außen vor und beschränken uns auf kleine, schnelle Dinge, die jedem helfen können.

Tipp 1: Häufigen Dusch-Fehler vermeiden

Ein Fehler, den viele bei steigenden Temperaturen begehen: kaltes Duschen. Zwar fühlt sich das kühle Nass zunächst gut an, du schadest dir damit aber mehr, als dass du dir hilfst. Die Kälte verengt nämlich die Blutgefäße in der Haut und staut die Wärme dadurch im Körperinneren. Zusätzlich heizt sich dein Körper nach der kalten Dusche ohnehin sehr schnell wieder auf und kurbelt dabei den Kreislauf an – wodurch man dann noch mehr schwitzt als davor.

Stattdessen wird empfohlen, nur lauwarm zu duschen (in etwa zwischen 20 und 25 °C). Wer dennoch nicht auf die Kühle verzichten möchte, sollte lieber auf kühle Fußbäder setzen, die Handgelenke mit kaltem Wasser benässen oder sich ein kühles Tuch in den Nacken legen.

Tipp 2: Wohnung mit UV-Schutzfolie ausstatten

Wenn man die Sonne gar nicht erst in die Wohnung reinlässt, kommt auch die Hitze nicht so stark rein. Eine gute Möglichkeit dafür sind UV-Schutzfolien. Diese bringt man an der Außenseite der Fenster an und weist somit die UV-Sonnenstrahlen ab. Einfach ausgedrückt handelt es sich somit um einen Spiegel für Sonnenstrahlen.

Während der Hitzewelle im Juni bin ich selbst auf die UV-Folien gestoßen und habe kurzerhand alle Fenster in meiner Dachgeschosswohnung damit ausgestattet. Das Ergebnis: Es ist spürbar kühler und die Temperatur tatsächlich einige Grad niedriger.

Tipp 3: Richtig lüften

Diesen Trick kennen sicher einige, er ist aber so wichtig, dass er in dieser Liste nicht fehlen darf: Richtiges Lüften ist essenziell. Damit ist gemeint, dass du die Fenster nur frühmorgens und spätabends – also dann, wenn es zumindest etwas abkühlt – zum Stoßlüften öffnest. Ansonsten bleiben alle Fenster geschlossen – am besten mit einer UV-Schutzfolie ausgestattet.

Tipp 4: KühlDecke für dich und deine Vierbeiner

Haustierbesitzer kennen Kühlmatten oder -decken sicherlich schon für ihre Vierbeiner, sie können aber auch uns Menschen helfen. Die Decken sollen dafür sorgen, dass die Körperwärme besser entweichen kann, wodurch man sich in der Nacht nicht so sehr aufheizt. Vor allem, wenn man nicht ohne Decke schlafen kann, ist eine Kühldecke wie diese hier eine gute Wahl. Zusätzlich kann auch ein Gelkissen, welches man im Kühlschrank abkühlt, helfen.

Tipp 5: Nicht nur viel, auch richtig trinken

Es solle jedem klar sein, dass man im Sommer stets gut hydriert bleiben sollte. Es reicht aber nicht nur, viel zu trinken. Man sollte auch darauf achten, was und vor allem wie man trinkt. Ähnlich wie bei der kalten Dusche sind eiskalte Getränke nämlich eigentlich nicht förderlich. Wer etwas Kaltes trinkt, zwingt seinen Körper dazu, Wärme zu erzeugen (da die Flüssigkeit im Inneren auf Körpertemperatur erwärmt werden muss). Lauwarme oder gar warme Getränke wie Tee sind hier effektiver und haben den gegenteiligen Effekt.

Fazit: Was hilft bei Hitze – und was nicht?

Wie du siehst, muss es nicht immer direkt eine teure Klimaanlage sein. Auch simple Tricks wie richtiges Duschen und Lüften können bereits einen Unterschied machen. Wer sich und seine Wohnung zusätzlich abkühlen möchte, kann zu günstigen Produkten wie UV-Schutzfolien oder Kühlkissen und -decken greifen.