Die Marke Goalker stammt aus dem Hause Topsun und entwickelt seit 2023 eigene Rasenmähroboter. Der Fokus des Herstellers liegt darauf, künstliche Intelligenz mit Technologie zu verbinden und so Geräte zu entwerfen, die dir das Rasenmähen vollständig abnehmen. Brandneu sind jetzt der H3 in der „Standardausführung“ und der H3 Pro, für gehobenere Ansprüche und einen getrimmten Rasen bis an die Kante. Wir stellen dir die Geräte genauer vor.
Die wichtigsten Fakten zu den Mährobotern in aller Kürze
Um dir vorab einen kurzen Überblick über den H3 und den H3 Pro zu verschaffen, haben wir dir die wichtigsten Features der beiden Mähroboter zusammengefasst. Beide sind innerhalb weniger Minuten eingerichtet und einsatzbereit. Sie unterscheiden sich neben der Rasenfläche auch noch in der Cut-to-Edge-Technologie, auf die wir weiter unten genauer eingehen.
H3 Mähroboter
- Empfohlen für Gärten bis 800 m², maximale Flächenleistung von 1.000 m²
- Kabellose Positionierung mittels GFLS-Technologie
- Dual Vision zur Hindernisvermeidung
- Vorderradantrieb für Steigungen von bis zu 35 Prozent
- Intelligente Routenplanung
- Nacht-Modus und Tierfreundlich
H3 Pro Mähroboter
- Empfohlen für Gärten bis 1.200 m², maximale Flächenleistung von 1.500 m²
- Kabellose Positionierung mittels GFLS‑Technologie
- Dual Vision zur Hindernisvermeidung
- Vorderradantrieb für Steigungen von bis zu 35 Prozent
- Intelligente Routenplanung
- Kantentrimmer
Der H3 Pro und der H3 Mähroboter von Goalker im Detail
Mit dem H3 und dem H3 Pro will Goalker bekannte Pain-Points aus dem Weg schaffen. Probleme wie das aufwendige Verlegen von Begrenzungskabeln oder ein unzuverlässiges RTK‑Signal sollen mit den neuen Robotern Geschichte sein. Auch die Kartierung soll ganz von selbst und ohne Probleme erfolgen. Die Mäher eignen sich dabei für normale Gärten wie auch für mehrere Zonen und unregelmäßige Gartenformen. Innerhalb von fünf Minuten soll die Einrichtung erledigt sein, sodass sie direkt mit ihrer Arbeit loslegen können.
Navigation und Hindernisvermeidung dank KI
Beim H3 und dem H3 Pro setzt der Hersteller auf eine 3D-Kamera mit KI-Technologie, die 200 bis 300 Hindernisse erkennt und dafür sorgt, dass die Roboter diesen gekonnt ausweichen. Die Mäher sollen sogar den Abstand zum Objekt einschätzen können und die Route in Echtzeit entsprechend anpassen. Neben Bällen und Gartenmöbeln sollen sie ebenso Igel oder Blumen erkennen können.
Um sich sicher durch deinen Garten bewegen zu können, navigieren die Roboter neben der Kamera auch mittels RTK‑ und VSLAM‑Technologie. Diese Kombination sorgt für präzise Grenzsetzung und akkurate Mährouten, ohne die Verbindung zu verlieren. Und das sogar unter Bäumen oder unter dem Trampolin hindurch.
Cool ist außerdem, dass du die Roboter über die App wie ein ferngesteuertes Auto von A nach B manövrieren und so eine Stelle in deinem Garten manuell anfahren kannst.

Auch Steigungen und Gefälle stellen weder für den H3 Pro noch für H3 in der Standardausführung ein Problem dar. Dank eines Vorderradantriebs erklimmen und mähen sie kleine Hügel von bis zu 35 Prozent (19 Grad), ohne zu rutschen oder die Schnitthöhe versehentlich zu variieren. Der Vorderradantrieb bringt obendrein einen großen Vorteil in kleinen Gärten mit vielen Hindernissen wie Bäumen oder Blumenbeeten mit sich, denn die Roboter sind damit deutlich agiler und haben einen kleineren Wendekreis.
Der H3 und der H3 Pro von Goalker arbeiten ziemlich leise. Die Roboter erzeugen laut Hersteller einen Geräuschpegel von 59 dB, was in etwa so laut ist wie eine normale Unterhaltung in Zimmerlautstärke. Dabei sind sie zwar hörbar, aber deutlich leiser als herkömmliche Rasenmäher. Für zusätzliche Sicherheit sorgen verschiedene Alarme, die ertönen, wenn die Roboter hochgehoben werden. Über die App kannst du per GPS den genauen Standort und den Mähfortschritt erkennen sowie Zeitpläne automatisieren.
Ein sauberer Schnitt – bis an die Kanten
Ein Alleinstellungsmerkmal des H3 Pros ist das „Edge-Cutting-System“. Rasenkanten werden damit auf bis zu 1 Zentimeter getrimmt, wodurch du deutlich weniger von Hand nachschneiden musst. Ob es sich bei der Begrenzung um eine Mauer oder die Terrasse handelt, ist dabei irrelevant. Beide Modelle arbeiten mit einer Schnittbreite von 18 Zentimetern. Die Schnitthöhe kannst du zwischen 25 und 60 Millimetern flexibel verstellen.

Nach getaner Arbeit kannst du die Roboter einfach mit dem Wasserschlauch reinigen. Sie kehren anschließend automatisch zur Ladestation zurück.
So steht es um den Preis
Der H3 Pro und der H3‑Mähroboter von Goalker sind preislich in der Mittelklasse angesiedelt. Für den H3 Pro zahlst du 1.099 Euro UVP, aktuell ist er für 799 Euro erhältlich. Der H3 in der Standardausführung schlägt mit 849 Euro zu Buche.
Der höhere Preis des H3 Pro wird vor allem durch den fortschrittlicheren Kantentrimmer gerechtfertigt. Außerdem ist er für Rasenflächen bis 1.200 m² ausgelegt und eignet sich damit auch für deutlich größere Gärten. Ist dein Grundstück kleiner und kannst du auf den Kantentrimmer verzichten, bist du auch mit dem H3 gut beraten. Beide Roboter punkten durch einfache Einrichtung und komfortable Steuerung, was sie zu einer guten Wahl für alle macht, die sich die Gartenarbeit wirklich erleichtern wollen. Im Vergleich zu Modellen mit Begrenzungsdraht machen sie für diesen Preis eine gute Figur.
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